Johnny McEvoy –
Merry Ploughboy (1966)
(Quelle)


Und wir fahr’n jetzt alle hin
zur Szene nach Berlin ...

The Dubliners –
Off to Dublin in the Green (1973)
(Quelle)


... wo im Reichstag tagt das Parlament.

Johnny McEvoy –
Michael Collins
(Quelle)


Originaltext

Wie der Wind in Trauerweiden
Tönt des frommen Sängers Lied,
Wenn er auf die Lasterfreuden
In den großen Städten sieht.

(Wilhelm Busch)

Hymne der Gut-Menschen Elite
Eine Satire, zwar mit Ziegen, aber ohne Kinder

Ich bin ein antideutscher Gut-Mensch
und ich hasse dieses Land.
Frau Merkel macht den Job recht gut,
denn sie fährt euch vor die Wand.

Der Eine kämpft um Silber,
die Andere macht’s für Gold.
Frau Merkel aber kämpft dafür,
daß euch der Teufel holt.

Und wir fahr’n jetzt alle hin zur Szene nach Berlin,
wo im Reichstag tagt das Parlament.
Wo man kokst am Tag und auch Ziegen mag,
gänzlich frei und völlig ungehemmt.

Wir sind so grün wie der Salat,
der vor der Ernte steht.
Wir leben nur durch diesen Staat,
der jetzt zum Teufel geht.

Doch wir suchen uns was Neues,
denn wir werden gern bespaßt.
Eine schön’re Zeit steht für uns bereit,
wenn ihr uns gewähren laßt.

Und wir fahr’n jetzt alle hin zur Szene nach Berlin,
wo im Reichstag tagt das Parlament.
Wo man kokst und raucht und auch Ziegen braucht,
gänzlich frei und völlig ungehemmt.

Wir sind auch nicht verkommen,
wir sind nur cool und in.
Wir leben flott, wir sind gut drauf
und sind geil auf’s Pervitin.

Und wenn Deutschland bald kaputt ist,
dann müssen wir leider fort.
Wir leben dann, es wird so sein,
an einem sich’ren Ort.

Und wir fahr’n jetzt alle hin zur Szene nach Berlin,
wo Frau Merkel sitzt im Kanzleramt.
Wo man kokst und f!ckt und auch Ziegen spickt *)
und die Spießer auf'm Land verdammt.


Ein Hinweis an die Ländler: „Szene“ wird hier wie „Sziiiin“ ausgesprochen.

*) Alternativzeile (es gibt immer eine!) für alle,
denen das Wort „f!ckt“ zu deutlich ist:
Wo man kokst und werkelt und mit Ziegen rumferkelt

Deutscher Text von Ulrich Grey.
Hier der Originaltext: The Merry Plough Boy.

Bob Dylan –
The Times They Are A Changin’ (1964)
(Quelle)


... das Ende, das wird sich finden.

Oscar Loris –
Auf dem Fluss der Zeit
(Quelle)


Die Ordnung bildet sich wieder.

Der Sumpf, der muß verschwinden!
Das Lied wird täglich aktueller!

Leute, tut euch zusammen in schlimmer Zeit.
Der Morast, der wird tiefer, macht euch bereit.
Wollt ihr nicht versumpfen, dann handelt gescheit.
Ihr müßt einen Ausweg finden.
Fangt an, Gräben zu ziehen, schützt eure Freiheit.
Denn der Sumpf, der muß verschwinden.

Ihr Propagandisten von Glotze, Bild und Werbung,
paßt auf, der Sauhaufen kommt wieder in Schwung.
Urteilt nicht vorschnell, denn der Tag ist noch jung
und das Ende, das wird sich finden.
Auch ihr verschwindet bald in der Versenkung,
denn der Sumpf, der wird verschwinden.

Ihr Amigos und Bonzen der Einheitspartei,
ihr habt euch im Filz verheddert, das Spiel ist vorbei.
Ihr verkommt im Morast, euch ist es einerlei,
ihr glaubt, die Leichen im Keller kann niemand finden.
Solange das Geld fließt, seid ihr noch dabei,
doch der Sumpf, der wird verschwinden.

Ihr Gut-Menschen und Lehrer im ganzen Land,
das alles geht weit über euren Verstand.
So mancher geschänderte Jugendverband,
versucht seine Mitglieder wiederzufinden.
Doch ihr werdet für alle Zeiten gebannt
und der Sumpf, der wird verschwinden.

Es ist so entschieden und es wird so sein.
Wer heute ist langsam, der wird morgen schnell sein.
Und morgen wird heute schon gestern sein.
Alles muß sich neu erfinden.
Und die Ersten werden die Letzten sein.
Und der Sumpf, der wird verschwinden.


Ins Deutsche übertragen von Ulrich Grey.
Veröffentlicht am 15.02.2017.
Hier der Originaltext.

Hank Snow –
Wabash Cannonball
(Quelle)


... ein Triebwagen im Tiefflug.

Hank Snow –
The Wreck Of The Old 97
(Quelle)


Eisenbahnunfall des Old 97 in Danville.

Marc-Uwe Kling –
Wer hat uns verraten?
(Quelle)


Verraten, Verhartzt und Verkauft.

Der Politikbetrieb erinnert an Pflanzen,
die zur Notblüte ausschlagen,
bevor sie zerfallen.

(DER SPIEGEL 25/2005)

Sozi-Geisterzug
Das Lied zum „Schulzzug“

Vom Dreiländereck bei Aachen durchs totkranke Ruhrpottland.
Von Köln runter nach Mannheim hinein ins Bayernland.
Er rast durch die Landschaft und befördert Lug und Trug.
Er heißt bei allen Leuten der Sozi-Geisterzug.

Hört auf das Gekeife, das Gehetze und Geschrei,
wenn er im Höllentempo rast am deutschen Pack vorbei.
Er rast durch die Landschaft, ein Triebwagen im Tiefflug.
Alle Kinder haben Angst vorm Sozi-Geisterzug.

Von München dann nach Flensburg, dort wo es Bölkstoff gibt.
Dann ein Abstecher nach Osten, wo man ist nicht sehr beliebt.
Von Frankfurt an der Oder hin zum Wirtshaus an der Lahn.
Dort lebt die Frau Wirtin, auch sie fährt gern’ Geisterbahn.

Hört auf das Gekeife, das Gehetze und Geschrei,
wenn er im Höllentempo rast am deutschen Pack vorbei.
Er rast durch die Landschaft, ein Triebwagen im Tiefflug.
Alle Kinder haben Angst vorm Sozi-Geisterzug.

Ein Hoch auf Opi Enghalm, er wird nie vergessen sein.
Er ist schon lang’ in Rente und soll euch ein Vorbild sein.
Ein Wunder deutscher Technik ist dieses Sozi-Kraftgerät.
Doch es ist kein Wunder, wenn es ohne Kraft bald steht.

Hört auf das Gekeife, das Gehetze und Geschrei,
wenn er im Höllentempo rast am deutschen Pack vorbei.
Er rast durch die Landschaft, ein Triebwagen im Tiefflug.
Alle Kinder haben Angst vorm Sozi-Geisterzug.


Die Person „Opi Enghalm“ ist frei erfunden.

Ins Deutsche übertragen von Ulrich Grey.
Veröffentlicht am 07.02.2017.
Hier der Originaltext.
Es existiert eine ältere deutsche Fassung von Ronny.

Üb immer Treu und Redlichkeit
(Quelle)


Dem Bösewicht wird alles schwer ...
Die neue Nationalhymne der Nach-Merkel-Ära?

Reinhard Mey –
Schuttabladeplatz der Zeit (1966)
(Quelle)


Acht Augen sehen mehr als sechs,
und also wühlten wir zu viert ...

Tanya Tucker –
One Love At A Time (1986)
(Quelle)


Immerhin hat sie eine Wahl!

Die Qual der Wahl

Es macht mich wild,
ich werd’ ganz rollig.
Nachts lieg’ ich wach
und das ist nicht drollig.
Ich sprech’ im Schlaf und meine Träume sind wirr.
Der Eine kann lieben
und der Andere kann zahlen.
Mich zu entscheiden verursacht mir Qualen,
doch nur einer kann bleiben und der Andere muß weg.

Zwei Jungs an den Hacken kann ich nicht verkraften.
Zuviel Glut in meinem Öfchen macht mich krank.
Mein Herz kann nichts bekümmern.
Mein Verstand sucht Sicherheit.
Meine Gefühle sind in Trümmern.
Ich ertrag’ nur Einen jederzeit.

Der Eine ißt Austern
nur im Dezember.
Der Andere mag Seestern,
doch im November.
Ich hab’s verwechselt.
Was wird noch geschehen?

Da werd’ ich sauer,
das glaubt mir keiner!
Die glauben beide,
sie sind nur einer!
Manchmal frag’ ich mich,
wer veralbert hier wen?

Zwei Jungs an den Hacken kann ich nicht verkraften.
Zuviel Glut in meinem Öfchen macht mich krank.
Mein Herz kann nichts bekümmern.
Mein Verstand sucht Sicherheit.
Meine Gefühle sind in Trümmern.
Ich ertrag’ nur Einen jederzeit.


Ins Deutsche übertragen von Ulrich Grey.
Veröffentlicht am 02.03.2017.
Hier der Originaltext.

Tanya Tucker –
Texas (When I Die) (1978)
(Quelle)


Ich bewundere diese Alpenrednecks ...

Alpenschluchtler

Geh’ ich drauf, dann fahr’ ich nicht zur Hölle,
denn ich fahr’ nur ungern nach Berlin.
Daß ihr’s wißt, denn im Fall der Fälle,
zieht’s mich zu den tiefen Alpentälern hin.

Die Sachsen kann ich nicht so gut verstehen,
die pfälzer Mädels trinken mir zu viel.
Werd’ ich morgen in Wien abgestochen,
ist’s egal, denn dann bin ich fast am Ziel.

Geh’ ich drauf, dann fahr’ ich nicht zur Hölle,
denn ich fahr’ nur ungern nach Berlin.
Daß ihr’s wißt, nur für den Fall der Fälle:
Es zieht mich zu den Piefkehassern hin.

Ich bewundere diese Alpenrednecks,
sie brachten führende Politiker hervor.
Ich bin scharf auf ihren süßen Kaiserschmarren.
Die Sprache zaubert ein Lächeln in mein Ohr.

Geh’ ich drauf, dann fahr’ ich nicht zur Hölle,
denn ich fahr’ nur ungern nach Berlin.
Daß ihr’s wißt, nur für den Fall der Fälle:
Es zieht mich zu den Schluchtenscheißern hin.

Geh’ ich drauf, dann fahr’ ich nicht zur Hölle,
denn ich fahr’ nur ungern nach Berlin.
Daß ihr’s wißt, denn im Fall der Fälle,
zieht’s mich zu den Schluchtenjodlern hin.


Ins Deutsche übertragen von Ulrich Grey.
Veröffentlicht am 04.03.2017.
Hier der Originaltext.

Heinz Rudolf Kunze –
Willkommen Liebe Mörder
(Quelle)


Robert Long –
Tolerant (1984)
(Quelle)