Mainzer Narrhalla Marsch
(Quelle)


Kittelschürze ist kleidsam.

Ein Lied für Annalena!
(Quelle)


... ein paar Nummern zu groß.

Milf *)

|:Irrenhaus, Irrenhaus,
wer holt uns hier wieder raus?
Olaf hilf, Olaf hilf, **)
zähm uns diese irre Milf!:|

Schick die Dame an die Front,
die Erntefront.
Klebe-Jugend an die Front,
dazu.

Ab zum Gülle fahr’n,
Klebe-Jugend forsch voran.
Ab zum Gülle fahr’n,
auch die Grüne Jugend kann’s.

Ab zum Gülle fahr’n,
Kittelschürze ist kleidsam.
Ab zum Gülle fahr’n,
auf zum Biohof, statt Schwoof.


*) „Mom, I don't like to follow.“
**) Alternativzeile (es gibt immer eine!):
Putin hilf, Putin hilf,

Deutscher Text von Ulrich Grey.
Hier veröffentlicht am 14.04.2023,
zuerst veröffentlicht im Gelben Forum am 06.02.2023.

Slim Whitman –
Indian Love Call (Mars Attacks)
(Quelle)


Oo-Oo-Oo-Oo, Oo-Oo-Oo-Oo

Liebesgeflüster
Ein Lied zur Verlobung.

Oo-Oo-Oo-Oo, Oo-Oo-Oo-Oo
Wirst Du mich erhör’n?
Oo-Oo-Oo-Oo, Oo-Oo-Oo-Oo
Mir ew'ge Treue schwör’n?
Oo-Oo-Oo-Oo, Oo-Oo-Oo-Oo

Das heißt, Deine Liebe gehört nur mir, ich bin nur Dein.
Weist Du mich ab, greife ich zum Bier und bleibe dann allein.

Jedoch, wenn mein Werben Dein Ohr zart umklingt.
Oo-Oo-Oo-Oo
Und wenn Deine Antwort mein Ohr lieb umschwingt.
Oo-Oo-Oo-Oo
Dann weiß ich es, uns’re Liebe soll sein.
Du gehörst zu mir, ich bin immer Dein.

Dann weiß ich es, uns’re Liebe soll sein.
Du gehörst zu mir, ich bin immer Dein.


Ins Deutsche übertragen von Ulrich Grey.
Hier veröffentlicht am 14.04.2023,
zuerst veröffentlicht am 31.03.2023 im Gelben Forum.
Hier der Originaltext.

Ulla Meinecke *) –
Zu fett fürs Ballett.
(Quelle)


*) Willkommen in Teufels Küche
Glanz und Elend der Chaotiker
blanvalet # 36979, 05/2008

Conny Froboess –
Meine Hochzeitsreise mach’ ich auf den Mond.
(Quelle)


Aoife Leonard –
We Split The Blanket
(Quelle)


Jedes mal, wenn ich mir TV antue ...


WK090612_WindkraftOekologismusKlima.jpg
Vielen Dank an Götz Wiedenroth für die
Erlaubnis, seine Karikatur hier zu verwenden.

Panik-Schweiß

Das Tischtuch mit euch ist längst zerschnitten.
Wir sind für alle Zeiten quitt!
Das Tischtuch mit euch ist längst zerschnitten.
Das war ein richtig harter Schnitt.

Jedes mal, wenn ich mir TV antue,
sehe ich Propaganda für euch.
Wenn ich euch dann im Infotainment sehe,
denke ich an viele fiese Vogelscheuch’.

Das Tischtuch mit euch ist längst zerschnitten.
Wir sind für alle Zeiten quitt!
Das Tischtuch mit euch ist längst zerschnitten.
Das war ein richtig harter Schnitt.

Eure Mädels tanzen sich in Hitze,
von den Stirnen rinnen muß der Schweiß.
Alte Männer reißen Hitze-Witze,
die glauben nicht mehr jeden Panik-Scheiß.

|:Das Tischtuch mit euch ist längst zerschnitten.
Wir sind für alle Zeiten quitt!
Das Tischtuch mit euch ist längst zerschnitten.
Das war ein richtig harter Schnitt.:|


Getextet von Ulrich Grey.
Hier veröffentlicht am 24.07.2023,
zuerst veröffentlicht am 21.06.2023 im Gelben Forum.
Hier der Originaltext.

Johnny Duncan & The Bluegrass Boys –
Last Train To San Fernando
(Quelle)


Den ganzen Tag Siesta.

The Last Train to San Fernando (1965)
(Quelle)


Wir fahren in den Süden.

Sommerlochregen

Was für ein Hundewetter.
Das ist kein schöner Sommer.
Gehst du aus dem Haus, zieh nie die Regenjacke aus!
Quitsche - quatsche - naß - kalt, ist hier das Wetter.

Erst kürzlich hör’ ich im Radiobericht,
vom Gesundheitsminister, der Hitze verspricht.
Jeden Tag Hitzefrei und Schwüle durch die ganze Nacht.
Eine Spitzen-Hitze, kein Witzbold lacht!
So quatscht er über’s Wetter.

Wo bleibt die Spitzen-Hitze?
Wer wagt noch Hitze-Witze?
Gehst du aus dem Haus, zieh nie die Regenjacke aus!
Quitsche - quatsche - naß - kalt, ist hier das Wetter.

Wir sehnen uns nach Hitze.
Wir fahren in den Süden.
Gehst du aus dem Haus, zieh nie die Regenjacke aus!
Quitsche - quatsche - naß - kalt, ist hier das Wetter.

Der Regen fällt in’s Sommerloch,
weit und breit gibt’s hier kein Hitze-Hoch.
Jetzt schnell, mit der Bahn, runter in den Süden fahr’n.
Quitsche - quatsche - naß - kalt, ist hier das Wetter.

Wir fahren in den Süden.
Den ganzen Tag Siesta.
Gehst du aus dem Haus, zieh nie die Regenjacke aus.
Quitsche - Quatsche - nass - kalt, ist hier das Wetter.

Die Dürre (ist ersoffen).
Die Dürre (ist ersoffen).
Die Dürre (ist ersoffen).
Die Dürre (ist ersoffen).


Deutscher Text von Ulrich Grey.
Hier veröffentlicht am 16.08.2023,
zuerst veröffentlicht im Gelben Forum am 29.07.2023.
Hier der Originaltext.

The Pogues –
The Band Played Waltzing Matilda
(Quelle)


Und im Rundfunk spielen sie Märsche, ...

Cáit O’Riordan on
‘And the Band played Waltzing Matilda’
(Quelle)


... doch wer schlau ist, hört nicht mehr hin.

Metallicas One passt besser zum heutigen Krieg.
Soldaten werden heutzutage nicht mehr getötet, sondern vernichtet.
Heute kommen die meisten entweder als seelische Krüppel
aus einem Kampfeinsatz zurück, oder als Matsche.

(User @Kaladhor im Gelben Forum.)

Krisengebiete

Als junger Mann war ich oft auf der Walz
und ich lebte frei und ungebunden.
Von Italiens Süden bis zum Wulfener Hals,
habe ich meine Füße geschunden.

Anno ’39 war’s vorbei mit der Walz.
Die Partei sagt’ zu mir: „Tippelbruder komm her!“
Sie gaben mir ’nen Stahlhelm und ein Schießgewehr
und sie schickten mich damit in den Krieg.

Und im Rundfunk spielten sie Märsche
und sie verkündeten Sieg um Sieg.
Denn es lief schnell und gut und es strömte das Blut
und weiter ging es nach Osten.

Ich erinnere mich gut an den schrecklichen Tag,
als es hoch her ging in allen Gräben.
Diese Hölle versetzte uns Schlag um Schlag.
Wir versuchten im Schlachthof zu überleben.

Der Iwan war stark, gut gerüstet zur Schlacht.
Im Kugelhagel regneten die Granaten herab.
Er hat uns das Leben zur Hölle gemacht.
Heim ins Reich wären wir gern gefahren.

Und im Rundfunk spielten sie Märsche
und sie verkündeten Sieg um Sieg.
Doch es lief nicht mehr gut und es strömte das Blut
und vorbei war der Blitzkrieg.

Wer jetzt noch lebte, der klebte am Leben,
in dieser Scheißwelt von Tod, Blut und Tränen.
Und sieben lange Wochen blieb ich unversehrt,
während die Leichen zu Bergen sich türmten.

Dann hat eine Granate mich doch voll erwischt
und als ich erwachte in meinem Krankenbett
und sah, was geschah, Gott ich wünschte, ich wäre tot.
Ich wusste nicht, daß es schlimmeres gibt als zu sterben.

Für mich ist es aus mit der Walz für immer.
Die grünen Hügel sind unerreichbar fern.
Zum Wandern über Stock und Steine, brauche ich beide Beine.
Aus und vorbei das alles für mich.

Sie bargen die Krüppel und die Kranken vom Feld
und sie schickten uns Heim nach Großdeutschland.
Ohne Beine, ohne Arme, irre geworden und blind,
die stolzen Helden der Ostfront.

Und als meine Heimat mich wiedersah,
wurde mir erst klar, was mit meinen Beinen geschah
und dem Himmel sei Dank, war niemand mehr da,
der mein Schicksal beweint’ und beklagte.

Und im Rundfunk spielten sie Märsche
und sie verkündeten Sieg um Sieg.
Der Sieg wurde schal, das Leben zur Qual
und niemand glaubte nur ein Wort.

Ich habe es überlebt, schlecht und recht
und ich les’ in der Zeitung vom Kriege;
von mir und uns allen begangenem Unrecht,
dem bitteren Lorbeer früher Siege.

Die alten Männer, verkorkst und verdreht,
die vergessenen Opfer des vergangenen Krieges
und die jungen Leute fragen: „Was war damals los?“
Und ich stelle mir die gleiche Frage.

Und im Rundfunk spielen sie Märsche,
doch wer schlau ist, hört nicht mehr hin.
Nur noch wenige wissen, was damals geschah
und bald ist keiner mehr da.

Schickt keine Waffen, schickt keine Waffen,
schickt keine Waffen in Krisengebiete hinein!

(Denn ihr marschiert hinterher.)


Sehr frei ins Deutsche übertragen von Ulrich Grey.
Hier veröffentlicht am 30.11.2023,
zuerst veröffentlicht im Gelben Forum am 17.11.2023.
Hier der Originaltext.
Eric Bogle ist der Autor des Liedes The Band Played Waltzing Matilda.